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Ratgeber · Qualität

Getreidefreies Katzenfutter: sinnvoll oder Marketing?

„Getreidefrei" steht auf immer mehr Verpackungen – und klingt gesund. Aber ist es das auch? Hier trennen wir nüchtern Fakten von Marketing.

Aktualisiert am 11. Juli 2026 · Lesezeit ca. 4 Minuten

Kurz gesagt

Katzen sind reine Fleischfresser und brauchen kein Getreide. Getreidefreies Futter kann darum sinnvoll sein – entscheidend ist aber die Gesamtqualität, vor allem ein hoher Fleischanteil. „Getreidefrei" bedeutet nicht automatisch kohlenhydratarm: Oft wird Getreide einfach durch Kartoffeln oder Erbsen ersetzt.

Warum das Thema überhaupt aufkam

Die Katze ist ein obligater Karnivore – ihr Stoffwechsel ist auf tierisches Eiweiss und Fett ausgelegt, nicht auf Kohlenhydrate. Getreide dient in vielen günstigen Futtersorten vor allem als preiswerter Füllstoff. Daraus entstand die berechtigte Frage: Braucht meine Katze das überhaupt? Die Antwort: nein, notwendig ist Getreide nicht.

Wann getreidefrei wirklich sinnvoll ist

Der häufigste Irrtum

„Getreidefrei" wird oft mit „gesund" oder „kalorienarm" gleichgesetzt – das stimmt so nicht. Wird das Getreide durch Kartoffeln, Erbsen oder Tapioka ersetzt, bleibt der Kohlenhydratanteil ähnlich hoch. Ein Blick lohnt sich daher weniger auf das Wort „grainfree" als auf die Zusammensetzung.

Worauf du stattdessen achten solltest

🐟 Merksatz: Nicht das Wort auf der Vorderseite zählt, sondern die Zutatenliste auf der Rückseite. „Getreidefrei" ist ein guter Anfang – aber kein Gütesiegel.

Und der Preis?

Getreidefreies und fleischreiches Futter ist tendenziell teurer. Umso wichtiger ist der Blick auf den Kilopreis und der Vergleich über mehrere Shops – dieselbe Sorte kann je nach Händler spürbar günstiger sein.

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Getreidefreies Katzenfutter günstiger finden

Filtere gezielt nach getreidefreiem Futter und vergleiche den Kilopreis mehrerer Schweizer Shops.

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Dieser Ratgeber bietet allgemeine Informationen und ersetzt keine tierärztliche Beratung. Bei Verdacht auf eine Futtermittelallergie oder gesundheitliche Probleme wende dich an deine Tierärztin oder deinen Tierarzt.